Von Kohlen und Wildereien zu Bögen und Geborgenheit

Mehr
2 Jahre 8 Monate her #977 von Neerol
Neerol erstellte das Thema Von Kohlen und Wildern zu Bögen und Geborgenheit
Es ist im Morgengrauen...der Hirsch kommt langsam in ihr Sichfeld, Neerol hält den Atem an und zieht den Langbogen durch...Der Pfeil trifft ihn in den Hals, röchelnd bricht er zusammen. Nun schnell, das Messer, den Sack, mit geübter Hand zerlegt sie ihn und packt Horn, Fell und Fleisch in den Sack. Sie lächelt-das sollte für ein paar Tage reichen. Auf schnell heim und dem Dem Erwin eine schöne Hirschkeule machen mit waldbeeren- das wird ihr Stiefvater nach der langen Nacht am Kohlenmeiler brauchen können.
Sie wäscht sich gerade am Brunnen das letzte Blut von den Händen als sie Hufschlag hört...
ihr Stiefbrüderchen, naja-für ein Brüderchen ist er schon ganz schön gross und kräftig...vom Bäumefällen wohl....was ruft er?Die Büttel derer von Klingenberg- verflucht was wollen die jetzt hier? diese stinkenden Schläger haben gerade gefehlt- jetzt wo das Fell zum trockenen hängt und der Braten auf dem Feuer ist.
Sie schaut zur Hütte wo der Bogen im Reisig des Daches versteckt ist- Gretel ihre Stiefmutter steht an der Türöffnung- Angst, sie hat Angst... da brechen die Reiter durch das Unterholz am Kohlenmeiler...
Folgende Benutzer bedankten sich: Adelina, Trystan Warrick, Torvi, Toradur

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
2 Jahre 8 Monate her #1040 von Neerol
Neerol antwortete auf das Thema: Von Kohlen und Wildern zu Bögen und Geborgenheit
Regen tropft durch das Strohdach auf den reglosen Körper von Gretel, Gesicht und körper zerschunden, blicken ihre leeren Augen in den das halbdunkel der Hütte. Ihr zerissenes Kleid durchnässt von Blut, Tränen und Regen...
Neerol kauert am Boden die Arme um die knie geschlungen, wiegt sie vor und zurück.
Tränen laufen durch ihr kohlenschwarzes Gesicht und malen weise Linien auf ihre Haut.
*schnief*
-Erwin hatte sie in den Kohlenhaufengestossen...
...alle sind tot, dem Alten Michel blieb das Herz stehen als Erwin und ihr Bruder Jona aufghängt wurden- Gretel flehte um Gnade..auch als sie sich an ihr vergingen und sie prügelten um zu wissen wo der Rest der "Köhlerbande" sei...
*spuckt ein schwarzen klumpen Rotz auf den gestampften Lehmboden*
Einmal Waise immer Waise...
...diese Söhne einer räudigen Hafenhure...soll sie der Teufel holen!
Neerol springt auf, holt ihren Bogen aus dem Versteck, nimmt den Rucksack vom Haken und ihren Gürtel mit Beutel und Messer...Zeit ihnen zu folgen...bis Klingenberg kommen sie heute nicht mehr und Lenchen soll nicht das gleiche Schicksal treffen wie..., wie...Mutter...*zieht die Nase hoch*
Sie haben mich aufgezogen wie ihr eigens Kind-ich werde diese Schweine jagen und sie zur Strecke bringen-das bin ich ihnen schuldig- ein Leben gegen ein Leben...

Die Hütte mit den Leichen drin brennt wie Zunder, Trotz des Regens.

Den Spuren der Pferde zu folgen ist nicht schwer im nassen Waldboden, es beginnt zu dämmern als Feuerschein zwischen den Bäumen zu sehen ist.
Folgende Benutzer bedankten sich: Adelina, Trystan Warrick, Torvi, Brianni Carpenter, Valgard Asmundsson, Toradur

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
2 Jahre 8 Monate her #1070 von Neerol
Neerol antwortete auf das Thema: Von Kohlen und Wildern zu Bögen und Geborgenheit
Neerol wartete bis es dunkel wurde und die ersten sich schlafen legten...einer bei den Pferden...und 2 mit Brandwein am Feuer- der Rest schlafend daneben... . 7 an der Zahl. Lenchen hockt zwischen den 2 Trinkern-gefesselt an den händen.
Sie schleicht an den Wachposten bei den Pferden heran, den Wind gegen sich damit die Pferde nicht scheuen.
Als der wachtposten sich zum pinkeln umdreht, tritt sie hinter ihn und schneidet ihm die kehle mit dem Messer durch und lässt ihn zu boden sinken.
Da schnaubt eins der Pferde- Neerol lässt die leiche schnell hinter einen Baum fallen und beruhigt es...
...haben die 2 Säufer was gehört? Nein sie sind zu sehr von Lenchen abgelenkt... aber nicht mehr lange. Sie legt die Tasche mit den Pfeilen griffbereit vorsich auf den Boden und zieht 8 Pfeile heraus und steckt sie daneben in den Boden.
Sie atmet tief ein, hakt die Sehne ein und nockt einen Pfeil auf.
Wie herrlich der Wald duftet...nach dem Regen...nur der Gestank von diesen zweibeinigen Schweinen stört... . Der erste Pfeil trifft den linken Säufer quer durch den Hals und wie der andere in ungläubig anstarrt trifft der zweite ihn in den offenstehenden Mund.
Lenchen schreit- dieses närrisch huhn.
Wütend legt sie ein neuen Pfeil ein und schiesst den nächsten zwei in den rücken als sie gerade aufstehen wollen. Einer steht neben Lenchen und will sie als Schild packen als er mit dem Pfeil im bauch zusammensackt...
da bricht das schreien ab- der letzte steht hinter ihr das Messer an ihrem Hals : KOMM ZEIG DICH!! KÄMPF WIE EIN MANN!!!Neerol senkt den Bogen mit eingenocktem Pfeil und tritt aus dem dunkel der Bäume, UND WENN KEIN MANN BIN? schreit sie ihm entgegen.
Der Narr schubst Lenchen bei Seite und geht mit hochgerissenem Schwert auf Neerol los- Sie zieht den Bogen durch und der Pfeil trifft sein Knie. Er stürzt- VERFLUCHTE HEXE WIE... Ein Stein trifft sein Hinterkopf, er wird bewustlos und Lenchen lässt den stein fallen als Neerol sie heulend in ihre Arme schliesst.
"Es ist noch nicht vorbei Lenchen, halte den Bogen und pack zwei der Pferde- die anderen Jag fort"spricht Neerol und tritt mit dem Messer in der rechten und einem Seil in der linken zu dem Bewustlosen.
Folgende Benutzer bedankten sich: Adelina, Torvi, Toradur

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
2 Jahre 8 Monate her - 2 Jahre 7 Monate her #1083 von Neerol
Neerol antwortete auf das Thema: Von Kohlen und Wildern zu Bögen und Geborgenheit
Lenchen hatte die Pferde bepackt, ein paar Waffen,etwas Kupfer und einige Kleidungsstücke.
Lass uns Reiten, wir gehen nach Norden zu einem Freund- Aber es ist dunkle Neerol!?!Ich weis Lenchen-
deswegen nehmen wir 2 Wappenröcke und reiten auf der beleuchten Strasse bis der Morgen
graut- dann sollten wir auf dem Land Earl Brans sein und keine Wappenröcke als Täuschumg mehr
brauchen. Neerol und Lenchen schleiften die Leichen zum Feuer...als sie die erste den Flammen übergab erwachte der Bewustlose-gefesselt und geknebelt schaute er ängslich zu. Die zwei Frauen musterten ihn kalt und voller
Hass- Lenchen haben sie dir Schande angetan? Sie nickte nur mit zusammengepressten Lippen...sie nahm das Messer das sie einem der Toten genommen hatte...zerschnitt ihm die Hose und entmannte ihn. Gemeinsam zocken sie ihn zu einen Baum-warfen ein Seil über einen Ast und hängten ihn.
So baumelte er im Schein seiner brennenden Kameraden als sie Richtung Norden ritten.
Als der Morgen graute wuschen sie sich an dem Fluss der den Süden vom Norden trennte. Sie entsorgten die Wappenröcke im Ufergras und ritten über die Brücke als ihnen ein Bogenschütze den Weg versperrte...
Letzte Änderung: 2 Jahre 7 Monate her von Neerol.
Folgende Benutzer bedankten sich: Adelina, Torvi, Toradur

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
2 Jahre 7 Monate her - 2 Jahre 7 Monate her #1137 von Neerol
Neerol antwortete auf das Thema: Von Kohlen und Wildern zu Bögen und Geborgenheit
Verbesserungsvorschlag dankend angenommen und wörtliche Rede in " gesetzt, gedachtes in *. hoffe es liest sich etwas besser-sonst mach ich es farbig ;-)

Neerol beugte sich leicht im Sattel vor um besser an ihr Wurfmesser im Stiefel zu kommen...
"NEEROL! Bei allen guten Geistern-seid ihr das?"
Neerol lachte erleitert auf- "Ja Kenshin und das ist Lenchen meine Stiefschwester, sagt könnt ihr uns ein paar Tage Unterschlupf gewähren?"
Kenshin runzelte die Stirn..."ich weis nicht vor wem oder was ihr weglauft...ich will es auch denke ich nicht wissen. Folgt mir-wir ziehen gerade um- zur Westlichen Brücke."
Ein paar Tage vergingen, Lenchen half beim Kochen und versorgen der Tiere. Neerol Jagte um die Wintervorräte des Uesugi Clans aufzustocken.
"Neerol, habt ihr einen Moment?"
Neerol nickte Kenshin nervös zu..."sicher..hab ich."
sie legte das Messer und das halb gehäutete Kaninchen auf den Tisch.
"Gehen wir ein Stück Richtung Ufer?" Kenshin nickte.
Nach ein paar Schritten begann er zu reden..., "es gibt Gerüchte das eine Gruppe Büttel Klingenbergs vermisst wird...habt ihr damit etwas zu tun? "
Neerol zuckte zusammen...
Kenshin nickte wissend, "kein bange ich werde es niemandem sagen- ihr könnt gern bis nach dem Winter bleiben und euch in Ruhe überlegen was ihr zwei nun weiter... ."ein spitzer Schrei unterbrach sie...
Kenshin schaute verwirrt in die Richtung des Lagers... Lenchen-Neerol rannte los ohne nachzudenken. Kenshin folgte ihr in kurzem Abstand.
Sie sprang über das kleine Mäuerchen das die neue Siedlung umgab und blickte sich gehetzt um. Wo waren die anderen und wo war Lenchen? Sie ging zum Tisch und nahm ihr Messer auf..."HILFEEEEEE!!!", ...hinten am Stall... Neerol rannte los-*diese Schweine ich schneide Kenshins ganzer Sippe den Schwanz ab und ihm gleich mit*...sie bog um die Ecke des Stalls...Blut..."was zur Hölle"...ein Knecht des Uesugiclans lag tot am Boden, Gesicht und Hals zerfetzt. Da Hörte sie das knurren... "Wölfe!!!" *-verflucht der Bogen lag auf ihrem Strohsack...*
Sie schaute vorsichtig um die nächste Ecke des Stalls-da standen sie zu viert und drängten Lenchen gegen die Rückwand des Stalls.
Mit einem Schrei stürzte Neerol auf die Wölfe los das Messer fest in der Rechten einen Stein in der linken-diesen warf sie auf den linken der Lenchen fast erreicht hatte. Der stein schlug neben im an die wand. Verlucht! da drehten sich zwei um und setzten ihr entgegen-die gelben Augen glühten böse und der Geifer tropfte aus ihren Mäulern...
Der erste packte Neerols Linken Unterarm und sie rammte ihm das Messer in die Kehle, doch der zweite packte ihren rechten Fuss- sie stürzten.
*NEIN!*Tränen in den Augen stach sie blind nach dem Wolf an ihren Fuss... . In dem Moment wo er plötzlich abliess hörte man vom Stall her einen erstickenden Schrei. "Nein,nicht-LENCHEN"
- sie wischte sich die Tränen fort und versuchte auf zustehen-da jaulten die Wölfe auf und sie hörte Stimmen und schnelle Schritte. Der Wolf der sie am Fuss erwischt hatte lag danieder- den Speer Kenshins im Rücken.
Die anderen Zwei lagen mit Pfeilen im Körper vor Lenchen, Kenshin half Neerol auf und stützte sie für die paar schritte zu Lenchen. Leere Augen sahen aus einem schmerzverzerrten Gesicht in den grauen Herbstimmel...Blut lief aus ihrer zerfezten Kehle an ihr herab... . Neerol zog den Leichnam an sich, schrie und weinte bis man sie wegzog..."komm wir müssen deine Wunden behandeln", sprach Kenshin sanft.
Neerol wehrte sich-"lasst mich!" sie schüttelte die Hände ab und brach zusammen...das letzte was sie wahrnahm waren die Schneeflocken...
Letzte Änderung: 2 Jahre 7 Monate her von Neerol.
Folgende Benutzer bedankten sich: Adelina, Torvi, Toradur

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
2 Jahre 6 Monate her - 2 Jahre 6 Monate her #1197 von Neerol
Neerol antwortete auf das Thema: Von Kohlen und Wildern zu Bögen und Geborgenheit
Neerol erwachte...
Die Augen noch geschlossen lauschte sie auf ihre Umgebung...
*der Wind pfeift, Holz brennt knisternd- das ist nicht der mehr der Stall...
Als sie die Augen öffnet nimmt sie im halbdunkel einen Raum war, keine Möbel-nur Strohlager auf dem Holzboden
*wo bin ich?*
vorsichtig versucht sie sich auf zurichten..."AUARGH,verflucht"...
Unter schmerzen setzt sie sich auf dem Strohlager auf und sieht sich um...
*diese verrückte Bande hat wahrhaftig das Haus noch fertig gestellt...*
Ihr Bogen, der Rucksack und der Lederpanzer liegen ordentlich neben ihr, die Verbände sind frisch und Neerol verspürrt einen riesen Hunger.
Nachdem der Hunger mit etwas kaltem Wildbraten gestillt ist steht sie auf und geht zum Lumpenverhangenen Fenster. Niemand ist zu sehen, der Uesugi Clan ist nicht zugegen. Sie schleicht durch das Haus, doch niemand ist da...das Feuer in der Kochstelle ist heruntergebrand.
Neerol schulter Rucksack, Bogen und nimmt eine Saufeder aus der Ecke ; dann verlässt sie humpelnd auf die saufeder gestützt das Haus in die verschneite Dämmerung ohne sich noch einmal um zu sehen...
Letzte Änderung: 2 Jahre 6 Monate her von Neerol.
Folgende Benutzer bedankten sich: Adelina

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 0.059 Sekunden