Allein im Stollen

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2 Jahre 8 Monate her #973 von Toradur
Toradur erstellte das Thema Allein im Stollen
Die Sonne ging gerade auf als er beladen mit dem Sack Steine aus dem Stollen trat und blinzeln musste um die Helligkeit aus zu gleichen. Kurz brummte er als helfe dieses jedoch vergebens. Der Sack mit den Steinen die er so eben aus dem Felsmassiv des Berges geschlagen hatte drücke so langsam auf die Schulter. Noch einmal auf gerappelt ging er rüber zum Pferdekarren wo Moni sein Pferd davor gespannt war. Ein kurzes " Hey kleines ich bin" folgte dann lud er Polternd den Sack auf den Karren. Viel mehr war seid einigen Tagen auch an Wortschwallen nicht zu hören. Auch die anderen im Dorf hörten nicht viel von ihm. Er Arbeitete um nach denken zu können. Und das fiel bei seinem leider doch recht gering vorhandenem verstand schwer. Und so dachte er im Stollen über das nach was er so verarbeiten musste.

Da war zu aller erst die Sache mit den Räubern. Sie hatten ihm zwei mal aufgelauert und lediglich Essen und seinen Met geklaut beim ersten mal. Das Geld verwahrte Glion ja versteckt. Er hatte keines. Wenn doch dann landete es im Besitz eines Tavernen wirtes , dessen Frau oder anderer dort Arbeitender Damen. Oder er verlor es einfach. Beim Zweiten mal Kamen die Diebe als er weder das eine noch das andere bei hatte. So klauten sie ihm seine Stinkenden aus gelatschten Schuhe die sein Bruder für ihn gemacht hatte. Jedoch rächte er sich kurze zeit später an den Dieben. Denn er traf auf dem Rückweg jemanden von dem er gerade vom Chef der Diebe gehört hatte. Aska Blutaxt. Der Name gefiel ihm und auch das es sich dabei um eine Frau handelte machte ihn neugierig auf das was und wer Aska war. Ein Kurzes geplänkel auf der Straße zwichen Aska und den Räubern war der Punkt wo sie sich das erste mal begegneten. Der spätere Kampf mit ihr Seite an Seite gegen die Diebe war auch für ihn recht auflockernd. Am nächsten Tag kam Aska zum Dorf und fragte Swidwin direkt nach ihm. Nanu? Sonst wolle man doch nie wirklich was vom Dummen Toradur. Eine Einladung wollte sie ihm und dem Dorf überbringen für ein Fest bei ihrer Festung des Blutaxt Clans. Oh wie wundervoll das doch war. Jedoch war dieses fest noch ein wenig hin. Damit man aber wisse wo diese Festung ist, beschlossen alle das Toradur mit Aska mit reitet um sich den Weg zu merken. Nichts hätte er lieber getan. Sie gefiel ihm gar sehr. Vor gut einer Stunde hatte sie das erste mal ihr schönes und junges Gesicht gezeigt. Was für eine Frau. So ritt er ihr folgend durch die Flusslande . Es wäre gelogen wenn man behauptete er wünsche sich nicht mit dem Pferd tauschen zu dürfen so wie sie ihre Schenkel an das Tier presste. Aska zeigte ihm nach der ankunft ihre aus Holz gebaute Festung und ihn beeindruckte dieses. Was ihn störte war das eine Frau wie sie alleine unter Kerlen lebte, sie sogar als Hohepriesterin anführte. Als es Dunkel wurde und sie auch viel redeten verlor die Faszination an dieser Frau kein bisschen an stärke. Jedoch ritt er anschließend am Morgen mit verwirrung und vielen wirren Gedanken nach hause. Aska hatte ihm in der Nacht etwas gezeigt was nicht das war was er eigentlich die Nacht mit ihr hätte machen wollen. Ein Ritual war es um ihm ihren Gott zu zeigen. Sie schnitt sich erst in die Hand. Malte etwas auf den Boden mit ihrem Blut und beschwor etwas was wohl ihr Gott war. So etwas hatte er noch nie gesehen und das verwirrte ihn. Vor der abreise mit vielen Gedanken im Kopf nahm er die Hand der Frau in der sie sich vor wenigen Stunden schnitt.hauchte ihr einen Kuss auf den Handschuh und machte sich auf nach Hause. Seid dem grübelte er was nun werde wenn das was Aska ihm sagte so eintreffen wird. All das verstand er nicht und das wurmte ihn gar sehr.

So lud er den Sack ab und blickte noch einmal in den Himmel und seufzte. Dann drehte er sich um und ging wieder in den Stollen der nur sperrlich beleuchtet war was er derzeit wohl eher genoss .

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2 Jahre 8 Monate her #994 von Toradur
Toradur antwortete auf das Thema: Allein im Stollen
Es war ein schöner Tag. Toradur hatte sich etwas gefangen und war wieder mehr er selbst Das Arbeiten hatte geholfen die Verwirrung zu verdrängen. Auch gut möglich das es die harten Hiebe seines Bruders waren. Die Arbeit war für den Morgen erledigt und auch in der Schmiede bei seinem Bruder war nicht viel zu tun wie es schien. Dieser brüllte grade noch seinem Lehrling Trubadix Olafson Anweisungen zu ehe dieser seinen Kleinen Bruder bemerkte. Auch Freundlich konnten sie mit sich sein . Ein Kurzer Plausch und sie beschlossen... " Lass uns mal zum Mark reiten und gucken was dort los ist" . Gesagt getan. Je doch nicht ohne bei Glion dem Älteren der drei mal den Geldsack den er im Haus gut versteckt hat zu erleichtern. Hätte Glion bloß seine Tür richtig abgeschlossen.

So ritten beide Brüder über die Neu gebaute Straße Richtung Brücke und Götterhain. Aktuell gab es von dort leider keine Straße die zum Markt führte. Also ging der Ritt am Strand entlang. Das Wasser traf hier und dort mal eines der Hufe der Pferde wenn diese zu dicht an die Wellen heran gelenkt wurden, was die Tiere aber nicht störte . Sie hatten auch keine Rüstungen oder so etwas angelegt. Außer Ereko der seine Armbrust mit genommen hatte waren sie auch halbwegs unbewaffnet aufgebrochen. Es sollte ja auch keine Jagt oder ein Kriegszug werden sondern ein Markbesuch. Welch ein schöner Tag.

Als sie ihre Pferde vor dem Markplatz anbanden und sie noch tätschelten war noch nicht viel lost auf dem Platz. Dieser lag friedlich dort und man sah erste Wahren welche die Händler aufgebaut hatten. Es gab wirklich von allem etwas. Selbst Tiere waren zu hören. Der erste halt kam bei Bran zu stande. Ereko wechselte mit diesem einige Worte was Toradur aber nicht wirklich interessierte. Dieser begann sich einfach um zu sehen und den Mark auf sich wirken zu lassen. Ereko hatte wohl fertig gesprochen und so schlenderten sie zum nächsten stand . Torvi Sprach auch lieb und freundlich zu ihnen und auch das Essen und den Alkohol den sie Ereko bei der Letzen Granit Lieferung für ihn murrend gab waren der Anlass das Toradur sich bedankte bei ihr. Schritte waren hinter ihnen zu hören und er dreht sich um. Er schaute kurz und musste schmunzeln. Diese Statur erkannte er in jeder Rüstung . Es war Aska. Die Frau wegen der er Tagelang aus dem Grübeln nicht herraus kaum und es ihm Kopfschmerzen machte. So unterhielten sie sich. Sogar das sein Bruder sich kurz verabschiedete hörte er nur halbherzig. Erst Torvis neckischer Ruf welches das offensichtliche Geturtel anprangerten löste ihn aus dieser geistigen Umnachtung und sie gingen etwas abseits . Klärende Worte hatte Aska gewählt , Es beruhige ihn gar sehr und so war es für ihn eine noch größere Überraschung als sie ihm einen Kuss auf die Wange gab. Stock steif stand er da. " Bitte. Von diesem Kuss darf vorerst keiner wissen." sagte sie und er hörte ihre klare stimme. Also gut. Sollte es so seien. So beschloss er dieses noch zu toppen . Er stellte sich direkt vor sie, legt die linke Hand an die Wange und küsste sie auf die Lippen . Ihm gefiel es sehr diese nähe zu spüren die er schon so lange bei keinem Wesen mehr empfand und auch das sie sich gegen den Kuss nicht wehrte und ihn gewähren lies. Erst als Ereko wieder dazu kam und ihm einen Trinkschlauch mit Alkoholischem inhalt gab wurden beide etwas schüchtern und er versuchte zu retten das es nicht so auffiel . Immer wenn Ereko ihn nicht ansah, grinste er über beide Ohren wie ein kleiner Junge der zum ersten mal einen Kuchen aß. Welch ein schöner Tag.

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2 Jahre 8 Monate her #1076 von Toradur
Toradur antwortete auf das Thema: Allein im Stollen
Ping.. Ping.. Ping. .. Diesen klag und das bröckeln des Granits sind die Geräusche die Toradur seid Stunden hört. Wieder mal ist er los gezogen das Rote Gestein aus dem Fels zu brechen. Nun da er einiges gebrochen hatte klaubte er den wertvollen Stein zusammen um ihm vor dem Stollen zu den wohl geformten Steinen zu schleifen welche sie wieder zur Nordwacht bringen konnten. Er hatte gute Laune auch wenn er wenig Schlaf hatte. In aller frühe brach er auf um keinen zu wecken oder das sie ihm anboten mit ihm zu gehen, Er wollte dieses Allein sein wieder haben. So konnte er, auch wenn er nicht der klügste war nach denken. Arbeit half ihm dabei,

So trat er mit dem Steinsack beladen aus dem Stollen. Es war mittlerweile Hell geworden. Schnee fiel lautlos vom Himmel. Er fröstelte nicht. Nicht jetzt. So setzte er sich auf einen Felsen vor dem Stollen und begann das schleifen während Schneeflocke um Schneeflocke auf ihn nieder sank. Seine Gedanken waren nun klar. Er war viel am Arbeiten um sich ab zu lenken. Das Dorf wuchs und wurde immer schöner. Wohnlicher. Er und Ereko hatten den Dorfplatz mit viel Mühe und Schweiß stunden lang so gebaut wie sie es für richtig hielten. Auch der Fund der Silberader war nur kurz gut um sich von dem ab zu lenken was ihn innerlich seid tagen beschäftigte. Aska. Sie hatte er Tage lang nicht gesehen oder gesprochen. Hatte dies denn eine Zukunft? Wieso dachte er so viel an sie? Für ihn war es schwer das zu verstehen. Jedoch fühlen konnte er. Sie hatte dinge gesagt die ihn vor eine Wahl stellen würden. Aber es schmerzte ihn wenn dieser Tag wirklich kommen sollte.

So genoss er nun einfach die stille der Welt bis auf das Geräusch der Spitzhacke wie sie mit seiner Hand den grob gebrochenen Granit zu einem wohl geformten Stein schleift. Bis es wieder ein Ping.. ping.. ping wird.

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2 Jahre 8 Monate her #1081 von Toradur
Toradur antwortete auf das Thema: Allein im Stollen
Die Nacht brach gerade herrein. Toradur war wieder mir ausbesserungs arbeiten An der Oststraße beschäftigt . Immer noch ging ihm eine sache nicht aus dem Kopf. Aska. Die Sehnsucht nach ihr war in den letzten Tagen fast unerträglich gewesen. Als er grade wieder auf den Pferdekarren stieg vor dem sein treues Pferd Marysa gespannt war, beschloss er das er das er sobald er wieder im Dorf ist, zu ihr zu reiten. Also ging die Fahrt zügiger nach Hause zur Enklave als sonst. Kaum stand er rannte er ins haus und wollte sofort seine Rüstung anlegen. In der Eile vergaß er sogar die Armstulpen an zu legen. Schnell galt es nich Marysa aus der Karrenzugvorrichtung zu Spannen und ihr den Sattel auf zu legen. Es war schon Dunkel als er aus dem Dorf ritt. Es war ihm egal ob ihn jemand dabei sah. Er wollte nur zu ihr. So Ritt er geschwind durch die verschneiten Lande . Schneewehen wurden von den Hufen nur so zertrampelt. Durch den Wald am Markt an bäumen vorbei ging der ritt bis er zu einem mit Pallisaden umzäunten gebiet kam. Nanu? hier sah es doch neulich noch anders aus dachte er sich. Neulich erst kam er mit Ereko hier entlang als sie Granit zur Nordwacht und von dort aus zur Rabenwacht unter wegs waren. Diese bauten standen dort nocht nicht.
Kaum das er angehalten hatte hörte er das Schnauben eines Pferdes. Er begann sich vorsichtig um zu sehen. Und er fand es. Zu seiner großen verwunderung kannte er das Tier. Es war das Huftier welches die Blutaxtpriesterin bei ihrer Räuberjagt verwendet. Sie musste hier sein. Dann fand er sie. Auf dem Dacht des Hauses. Die Angst sie könnte fallen war riesig als er sah wie sie sich langsam zu ihm herram tastette. Ein kurzer Plausch folgte dann beschlossen sie zur Feste zu reiten. Aska zeigte ihm dann was neues enstanden war. Es war viel und er war Stolz auf sie. Diese Zierliche Frau hat so viel Verantwortung auf ihren Schultern und sie meistert es so gut. Im hellem Schein des Morgens schauten beide in die weiten der Flusslande von der Spitze des Bergfrieds aus. Dort bekam der Ausflug den Toradur vor Sehnsucht machte den erwünschten Erfolg. Ein Kuss von der Frau welche sein Herz höher schlagen ließ.
Nach dem beide was gegessen hatten und Aska ihm noch den alten Säufer Damokles vor stellte gab sie diesem noch ein, zwei Anweisungen. Schon war er wieder bei der Arbeit und sie waren wieder unter sich. Sie bat ihn zu folgen was er auch tat. Für ihn stellte sie Aktuell keine Gefahr dar. Er hatte sie gesehen. Ihre Lippen gekostet. Dieser Tag und diese Reise waren für ihn als wäre er in seinem Stollen. Sicher und ruhig. Sie führte ihn zum Haus in dem sie grade wohnte bis der Bergfried eingerichtet ist. Drinnen war es warm und gemütlich. Sie schob ihn in das Schlafgemach und bat ihn hier zu warten. Er beschloss aus dem Fenster zu sehen und sich den Himmel zu betrachten. Er dachte sich das er einen wundervollen Tag hatte und ihn immer in Erinnerung halten würde. Plötzlich erschrak er leicht als sich ihre arme um ihn legten und sie sich von hinten an ihn drückte. Sie lies ihn los so das er sich um drehen konnte. Sie hatte ihren Panzer den sie meist trug abgelegt und ein schlichtes Kleid angelegt. Bei Loki wie er diesen Anblick genoss. Sie war so schön und das Kleid schmeichelte ihr in jeder Hinsicht. Es dauerte nicht lange bis sie sich dem innigen verlangen dem anderem nahe zu sein hingaben.

Er berührte ihre haut. Seine Finger malten die Lienen der Hautbilder nach die ihren Körper zierten. Sie wussten beide was sie in diesem Augenblick wollen und so kam es das sie sich mehrere Stunden dem verlangen hin gaben. Sie waren alleine. Selbst wenn jemand hinein kommen sollte, es wäre Toradur egal gewesen. Er war bei ihr. Mit ihr innig vereint beim Liebesspiel. Das es an diesem Tag dazu kam hätte er sich nie träumen lassen und er war froh das es so gekommen ist. Als auch beide gekommen waren, lagen sie wach da und sahen sich an. Es wurde aber leider zeit das sie sich trennen. Für Heute. Sie wollte zur Nordwacht und er musste nach Hause . Es wusste ja keiner wo er war. Das hatte er bei seinem Aufbruch nicht bedacht. Wackelige Knie und die Freude war beiden wohl noch lange an zu sehen. Wie gut das er in seinen Stollen gehen konnte und vor sich hin grinsen konnte.

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