Das Versprechen

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2 Jahre 10 Monate her #750 von Forthwyn
Forthwyn erstellte das Thema Das Versprechen
Die Nacht bricht über Flusslande herein, als sich von Deo donante ein Reiter auf seinen langen ritt nach Norden begibt. Forthwyn steht mit Kilian auf seinem Turm und schaut dem Reiter lange nach.

Er lässt seien Blick über das Gehöft schweifen. Jeder Stall ist voll mit Rössern. Auf dem gesamten Hof liegen Männer und schlafen oder sitzen am Feuern und unterhalten sich. Männer die Forthwyn treue schworen. Die ihm zur Hilfe kamen als er sie rief. Sein Blick findet den Weg auf das Meer. Stolz liegen die Galeeren vor Anker mit denen die Männer Flusslande erreichten. Ungesehen und unbemerkt Niemanden hatte er in seinen Plan eingeweiht. Nicht einmal der königin gab er bescheid über sein Vorhaben.

Nun steht er hier auf seinem Turm. Eine Armee versammelt vor sich und seufzt:“ Nun beginnt es.“
Er wendet sich an den Mann an seiner Seite. „ Lass uns schlafen legen. Der morgige Tag wird anstrengend.“


„Herr es wird Zeit.“ spricht ein weitere Mann Forthwyn bei Sonnenaufgang an während er ihn wach rüttelt. Müde gähnt Forthwyn und erhebt sich langsam. Sein Blick schwenkt nach Osten wo sich langsam die Sonne über den Horizont erhebt. „Gebt das Signal“ spricht er mit eiserner Stimme. „Wir brechen auf!“

Donnernd hallt der ruf des Hornes über Deo donante. Überall rüsten sich Männer und sitzen auf ihren Pferden auf. Auch Forthwyn legt seien Rüstung an und begibt sich auf den Hof wo sein Pferd schon auf ihn wartet. Er schwingt sich in den Sattel und beugt sich zu dem Mann der sein Pferd hält.

„Reite mit deinen Männern zur Kreuzung und halte sie um jeden Preis,“beginnt er zu sprechen. „Wenn du dir sicher bist folge uns nach Norden. Aber halte diese Kreuzung!“
Der Mann nickt ihm zu und begibt sich dann zu seinem Tier. Forthwyn reitet vor die versammelten Männer und wendet sich ihnen zu. „Ich Forthwyn Deleware rief euch alle um Hilfe,“ begann er laut rufend. „Ihr alle seid diesem ruf gefolgt! Viele von euch kennen mich aus einem früheren Leben. Mit vielen von euch kämpfte ich ehrlose Schlachten. Doch heute kämpfen wir für Gott! Heute schlagen wir eine Schlacht für den Frieden und für alle Menschen in diesem Land! Wir kämpfen für ein Versprechen welches ich gab und welches ich ohne euch nicht erfüllen kann!“ Er zieht sein Schwert und hält es in den Himmel. „Möge Gott unseren Seelen gnädig sein!“schreit er zu den Männer, gibt seinem Pferd die Sporen und reitet in wildem Galopp Richtung Norden während sich eine zweite Gruppe Richtung Osten galoppiert.

Donnernd bahnen sich unzählige Hufe ihren Weg über Stock und Stein der östlichen Insel Flusslandes. Aus südöstlicher Richtung erklingt der ruf eines Hornes. „Sie haben die Kreuzung erreicht.“ Spricht Forthwyn zu sich selbst und wendet seinen Blick gen Norden. Ein lächeln ziert sein Gesicht als er schwarze Rauchwolken am Horizont erblickt. „Ein weiterer Schritt zum Sieg,“spricht er weiter. „Schneller!“wendet er sich den Männern hinterm zu. „Wir haben keine Zeit zu verlieren! Der Moment der Überraschung ist auf unserer Seite!“ schreit er ihnen zu und treibt sein Pferd weiter an.

Kurz Zeit später erheben sich die Mauern von Crussol vor ihnen. „Nehmt die Tore!“ Ruft er und zeigt zu den Mauern. „Lasst niemanden entkommen und sichert das ganze Gebiet!“
Die Reiter teilen sich in alle Richtungen auf während Forthwyn das Südtor erreicht. Einige Meter vor dem Tor bleibt er stehen und sitzt ab. Er blickt auf das offen stehende Tor und gibt den Männern ein Zeichen ihm zu folgen.
Langsam und mit gezogenen Schwertern betreten die Männer Crussol. Auf dem Innenhof angekommen stellt Forthwyn fest, das auch die anderen Tore geöffnet sind. Von überallen dringen weitere Männer in den Hof vor. „Durchsucht die Gebäude aber seid vorsichtig.“ spricht er zu den Männer während er mit einigen weiter durch den Hof schreitet. Haus für Haus wird von den Männern durchsucht. Doch finden sie niemanden. Forthwyn steht im Hof und beobachtet das Vorhaben. Immer wieder spricht er mit einzelnen, gibt Befehle. Doch Crussol ist verlassen.

Es ist bereits Mittag als Forthwyn sich Sicher ist Crussol und den Grenzposten vollständig besetzt zu haben. Er lässt einen Boten kommen und überreicht ihm ein Schriftstück mit dem Auftrag dieses der Königin zu überbringen.
Erneut bricht die Nacht über Flusslande herein.


Als sich am nächsten morgen die Sonne erneut erhebt, eilt ein Mann zu Forthwyn, welcher im Innenhof Crussols am Feuer sitzt und sich wärmt. „Herr,“ der Mann verbeugt sich vor ihm. „Dir Königin ist am Südtor eingetroffen und erwartet euch.“
Forthwyn nickt dem Mann zu, erhebt sich und legt den Wappenrock Klingenbergs an bevor er sich zum Südtor begibt. Bevor er das Tor durchschreitet beleibt er kurz stehen und atmet tief durch und begibt sich dann zur Königin welche vor dem Tor auf ihrem Pferd sitzend auf ihn wartet.

Zwei Meter vor dem Tier bleibt er stehen und geht vor der Königin auf die Knie.“Mylady,“ beginnt er mit gesenktem Blick und fester Stimme. „Ich, Forthwyn Deleware übergebe euch hiermit das Land Crussol. Befreit von den Franken.“ Regungslos bleibt er so vor ihr knien während sich die Männer langsam um sie herum in gebührendem Abstand versammeln. Der Blick der Königin wandert über die versammelten Männer und die Festung Crussol. „Forthwyn,“ beginnt sie leicht stammelnd. „Wie konntet ihr.......Woher......Die Männer?“ stammelt sie leicht zu ihm. „Freunde aus vergangen Zeiten.“ Spricht er deutlich mit noch immer gesenkten Haupt. „Aber die Franken...“erwiedert die Königin. „Geflohen noch ehe wir sie finden konnten Mylady,“ unterbricht er sie. „Niemand kam zu Schaden und auch der Grenzposten steht unter unserer Kontrolle.“spricht er weiter. „Ich versprach euch euer Land zurück zu geben und hier ist es nun.“ „Nun Forthwyn,“ spricht sie mit einem lächeln, „Das Königshaus dankt euch für eure Treue. Meldet euch zu einem späteren Zeitpunkt in Klingenberg um euren Lohn in Empfang zu nehmen.“ Mit diesen Worten dreht sie sich um und reitet mit ihrem Gefolge zurück nach Klingenberg.
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