Zuflucht der Wildnis

Mehr
2 Jahre 9 Monate her #884 von Elfrun Berengardottir
Elfrun Berengardottir antwortete auf das Thema: Zuflucht der Wildnis
Loki lächelte tückisch. Fast ihr ganzes Menschenleben, ist Elfrun ein prima Werkzeug für meine List gewesen. Doch nun wollen diese Menschen um sie herum das ändern? Wissen sie denn nicht, wer ich bin? Verärgert ging er auf und ab. Diese erbärmlichen Kreaturen, wie können sie es wagen sich in meine Pläne einzumischen?
Es waren nur noch ein paar lächerliche Tage bis Samhain, dann würde er sie vollends unter Kontrolle haben.

Elfrun lehnte an der Mauer und dachte über die letzten Entwicklungen nach. In den letzten Tagen überschlug sich alles und sie wusste kaum noch Halt zu finden.
Sie stand auf, als Valgard und Trystan um die Ecke kamen. Sie sahen besort aus und doch hoffnungsvoll.
Du erinnerst dich noch an das Amulett?, fragte Valgard sie.
Natürlich, wie kann ich das vergessen?, fragte sie verärgert, es hatte ihr schließlich die Haut verbrannt.
Wir haben jetzt ein stärkeres. Es sind eigentlich zwei Amulette, die zu einem verschmolzen wurden. Das sollte Loki fernhalten, sprach Valgard weiter.
Elfrun schloss die Augen voller Furcht und flüsterte: Und was ist, wenn er schon in mir ist?
Trystan halt sie fest rief Valgard. Trystan reagierte sofort, griff sie wie ein Schraubstock. Elfrun wehrte sich nicht, sie hatte innerlich genug zu kämpfen, denn Loki, der von seinem Namen gerufen war, wollte sie daran hindern sich helfen zu lassen.

Heiß brannte es auf, als Valgard ihr das Amulett umlegte, sie verlor den Kampf gegen Loki durch die Schmerzen, die ihr Fleisch verbrannte.
NNEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNN , schrie sie, sie wusste selbst nicht, ob es von ihr oder Loki stammte und sie wehrte sich mit aller Kraft, doch Trystan ließ nicht los. Die Schmerzen wurden immer unerträglicher, Brandblasen bildeten sich auf der Haut, genau dort wo das Amulett auflag.Nimmt es ab, bitte konnte sie nur noch flüstern, bevor sie das Bewusstsein verlor und in sich zusammensackte. Ihre Haut wurde schwarz und Blut quoll hervor.

Loki ließ nicht locker, sie hatten das Amulett gesegnet, doch der Mensch, der sich Valgard nannte war schwach, er würde ihr das Amulett abnehmen, welches ihr immer mehr zusetzte. Andererseits, würde er sie sterben lassen, sie verlor immer mehr Blut, lange konnte sie das nicht mehr aushalten.

Wärend dessen trug Valgard sie ins Haus. Er sah, wie sie immer mehr Blut verlierte und immer blasser wurde und da hielt er es nicht mehr aus und nahm ihr das Amulett ab.

Lokis Mundwinkel hob sich, wie leicht diese Menschen doch zu manipulieren sind.

Trystan trat mit Torvi ein, als erfahrene Heilerin wusste sie genau was zu tun war und gab ihr Möglichstes, zudem bat sie Freya zur Hilfe und Valgard schloss sich ihrem Gebet an.

Freya hörte ihren Ruf und lenke Torvis Hände. So flößte Torvi Elfrun einen Heiltrank ein, doch der blieb ihr im Hals stecken und sie erstickte.
Zorn loderte in Loki auf, doch besiegt, verließ er den toten, nicht mehr nützlichen, Körper.

Valgard sah, dass der Heiltrank sie erstickte, als sie totenbeich wurde und schlug ihr auf den Rücken, so dass der Heiltrank rauslief.

Elfrun erhob sich von ihrem Körper, sie erkannte die Gesichter um sich herum, Torvi, die sie zu schätzen gelernt hatte, Trystan, der ihr als Freund immer zur Seite stand, und schließlich Valgard, hätte sie doch mehr Zeit mit ihm gehabt...ihre Seele war schon fast aus dem Raum, auf dem Weg nach Hellheim, da wurde sie zurückgezogen...

Freya konnte es nicht mit ansehen, die junge Liebe zerrissen zu sehen und so schickte sie Torvi eine Eingebung.

Valgard, sagte Torvi, vielleicht möchte Freya auch, dass du sie rettest. Ich habe alles in meiner Macht stehende getan.
Dieser Anweisung folgend beugte Valgard sich über Elfrun und gab ihr seinen Atem.
Folgende Benutzer bedankten sich: Adelina, Trystan Warrick, Torvi, Valgard Asmundsson

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
2 Jahre 8 Monate her - 2 Jahre 8 Monate her #940 von Elfrun Berengardottir
Elfrun Berengardottir antwortete auf das Thema: Zuflucht der Wildnis
Im Morgengrauen wachte Elfrun auf. Neben ihr regte sich was, als Valgard seine Position im Schlaf änderte. Die Decke war zur Seite gerutscht, sein halber Rücken lag frei. Auf seinem Rücken waren lange rote Linien zu sehen, als ob ihn eine Raubkatze angegriffen hätte. Elfrun lächelte bei diesem Vergleich und fuhr die Striemen mit ihren Fingern nach.
Nun regte sich wieder etwas unter ihren Fingern, als Valgard sich erneut umdrehte...die Augen noch geschlossen. Efrun sah sich seine Schulter an, auf der ein blauer Fleck in Form zweier Zahnreihen prangte. Raubkatze...ja, der Vergleich passte. Sie gab ihm einen sanften Kuss auf seine Lippen und stand auf.

Schnell entzündet sie die Feuerschalen, nimmt sich die Waschschüssel, gießt etwas Wasser ein und wartet bis die Oberfläche sich glättet - dann betrachtet sie ihr Spiegelbild. Auch sie kam nicht ohne Blessuren davon, ein Abdruck seines Bisses prangte auf ihrem Hals und ihr Rücken fühlte sich noch etwas steif an von den Wandbrettern des Stalles. Sie versuchte im Spiegelbild des Fensters noch ihren Rücken zu betrachten, aber es wurde einfach schon zu hell draußen. Sie löschte das Licht und sah hinaus, Ob an den Geschichten wirklich mehr dran war, dass Bran Torvi und ihr nachstellte? Sie schüttelte den Kopf, sie konnte es einfach nicht glauben und sie konnte sich immernoch nicht vorstellen, warum er das tun sollte. Vielleicht ist Valgard wirklich etwas zu eifersüchtig und Bran wollte ihn nur reizen. Sie blickte zum Bett rüber, in dem er noch friedlich schlummerte. Aber warum soll Bran Torvi Geschenke gemacht haben und Torvi darüber unglücklich sein? Es hatte keinen Sinn noch weiter darüber nachzudenken. Wenn sie antworten haben wollte, sollte sie zu Torvi gehen....oder zu Bran.

Sie wusch sich, zog sich an und verschwand.
Letzte Änderung: 2 Jahre 8 Monate her von Elfrun Berengardottir.
Folgende Benutzer bedankten sich: Adelina, Trystan Warrick, Torvi, Valgard Asmundsson

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 0.047 Sekunden